Damen

Interview mit Mannschaftsführerin Daniela Spreier.

Man hatte die Möglichkeit, in die Oberliga Südwest aufzusteigen. Warum verzichtete die Mannschaft?

Da alle außer mir schon mal oben gespielt haben, war dann die Mehrheit dafür, dass es nichts bringt, so weit zu fahren und dann zu verlieren. Bei den damaligen Aufstiegsspielen, an denen wir teilgenommen haben, hatten wir nicht wirklich eine Chance. Die jetzige Verbandsoberliga Rheinland Süd ist ideal für uns.

Die Aufstellung lautet Schneider, Thul, Obenauff-Jakobczak, Spreier. Aber wen wird man in erster Linie an der Platte erleben?

Wir werden alle sehen inklusive  Anja Tezcan.

Mit welchem konkreten Ziel geht die Mannschaft in die Saison?

Ich denke, dass wir ganz vorne mitspielen werden. Altenkirchen sehe ich als Favorit.

Was ist der wichtigste Aspekt, dass dieses Ziel erreicht wird?

Das trotz Corona und den Hygieneregeln das spielen noch Spaß macht und alle zusammenhalten.

Die Verbandsoberliga ist mit 6 Mannschaften relativ klein aufgestellt. Wird das eher als Vor- oder Nachteil gesehen?

Es ist gut für uns, denn es kann auch Probleme geben, vier Damen zusammen zu bekommen. Bei einem Ausfall haben wir Ersatz. Mit noch mehr Spielen, wären wir terminlich nicht klar gekommen.

Inwiefern hat die Mannschaft den Saisonabbruch der Vorsaison und einen nicht auszuschließenden Saisonabbruch der kommenden Saison in Gedanken?

Ich spreche jetzt mal von mir und ich gehe mit gemischten Gefühlen in die Saison. Wir waren ehrlich gesagt froh, dass wir in der letzten Corona-Saison nicht spielen mussten. Ich hoffe, dass uns die ganzen Hygieneregeln nicht auf die Nerven gehen und keine die Lust am Spiel verliert. 

Was gibt’s ansonsten zur Damenmannschaft zu sagen?

Ich freue mich, dass wir von Saison zu Saison eine Mannschaft mit Spielerinnen aus unterschiedlichen Regionen bilden können, die dann alle für den VfR Simmern spielen.

 

(v.l.) Stephanie Thul, Angela Isdepski, Anja Tezcan, Daniela Spreier

im Team: Sabine Schneider und Leila Obenauff-Jacobczak