Herren III

Foto © Volker Berg
2. Bezirksliga Rhein-Hunsrück, Herren III: (stehend) Stefan Schäfer, Silas Auler, Waldemar Baierle (knieend) Marjan Schönborn, Michael Mallmann;
nicht im Bild: Magnus Hasselmann und Lothar Rees

Herren III (Ausblick)

Mit einem blauen Auge davongekommen. Auch in der Spielzeit 2019/20 spielt das Team Herren III in der 2. Bezirksliga Rhein-Hunsrück. Nach den Erfahrungen der Vorsaison benennt Mannschaftsführer Waldemar Baierle mit Bedacht den Klassenerhalt als vorrangiges Saisonziel. Das ist realistisch. Doch in einer solch ausgeglichenen Liga ist nach oben und unten alles möglich.

Voraussetzung für den sportlichen Erfolg, so Waldemar Baierle, ist eine kontinuierliche Stammbesetzung. Wobei mit den Spielern Mayer, Perez Rua und Katona eine verstärkende Reserve bereitsteht.

Im vorderen Paarkreuz plant man mit den bewährten Spielern Marjan Schönborn und Waldemar Baierle, die an diesen Positionen tendenziell positive Bilanzen einspielen könnten.

Der Nachwuchs mit Silas Auler (19 Jahre) und Aufsteiger Magnus Hasselmann (15 Jahre) agiert zunächst in der Mitte. Silas Auler ist der Sprung nach vorn durchaus zuzutrauen. Jungspieler Magnus Hasselmann wird in der neuen Spielklasse womöglich Eingewöhnungszeit benötigen.

Im hinteren Paarkreuz haben sich mit Abteilungsleiter Michael Mallmann (55 Jahre) und Neuzugang Lothar Rees (58 Jahre) zwei „Senioren“ zusammengefunden, die der Mannschaft an diesen Positionen durchaus Rückhalt geben sollten.

 

Herren III (Rückblick)

„In der 2. Bezirksliga Rhein-Hunsrück wollen wir vorne mitspielen“, bekundete Mannschaftsführer Waldemar Baierle zu Saisonbeginn. Kein unrealistisches Ansinnen. Doch Ende September, nach bereits fünf Meisterschaftsspielen, fand man sich mit alarmierenden 2:8 Punkten im Tabellenkeller. Dazu gehörten gleich drei knappe 7:9-Niederlagen gegen Boppard, Biebernheim/Niederburg und Kirchberg/Rhaunen. Von nun an stand der Kampf gegen den Abstieg im Fokus. Es folgten vier Siege und eine Niederlage gegen Tabellenführer TuS Briedel. Bei 10:10 Punkten und Tabellenplatz 5 war man zur Halbzeit im sicheren Mittelfeld angekommen. Sicher?  Nein, denn bis zum ersten Abstiegsplatz waren es nur 3 Punkte.

Die Klasse erwiese sich als extrem ausgeglichen. Jeder konnte gegen jeder gewinnen. Das zeigte sich auch in der Rückrunde, die konzentriert und mit Erfolg gestartet wurde. Zwischenzeitlich, nach einem Sieg gegen Kirchberg/Rhaunen, erreichte man bei einem positiven 17:15-Punkteverhältnis den 4. Tabellenplatz und schien gesichert. Schließlich ging dem Team die Puste aus. Es folgten vier Niederlagen  und man schloss die Spielzeit mit einem Punkteverhältnis von 17:23 ab. Damit wurde man in der ausgeglichenen Klasse Drittletzter und man lag auf dem ersten Abstiegsplatz.

Dieser wurde aber nicht vollzogen, denn durch den Rückzug anderer Mannschaften verblieb man in der 2. Bezirksliga Rhein-Hunsrück. Mit einem blauen Auge davongekommen.

Einzelkritik: Das nominelle vordere Paarkreuz mit Waldemar Baierle (19:19) und Marjan Schönborn (11:11) spielte ausgeglichen stabil. Silas Auler absolvierte eine überragende Saison. Im hinteren Paarkreuz in der Hinrunde deklassierte er seine Gegner bei 12 Siegen und nur einer Niederlage. In der Rückrunde spielte er in der Mitte mit 9:5 ebenfalls recht positiv. Bei Ersatzstellungen im vorderen Paarkreuz spielte er 1:3. Jungspieler Nico Lamby konnte sein bemerkenswertes Topspin-Angriffsspiel nur selten umsetzen und beendete die Spielzeit im mittleren Paarkreuz mit 11:24 Punkten. Er verlässt den VfR Simmern zum Saisonende. Im hinteren Paarkreuz spielten Michael Mallmann (13:12) und Stefan Schäfer (12:16) weitgehend ausgeglichen. Julio Perez Rua half in immerhin neun Spielen (13:5) im vorderen Paarkreuz aus.