Herren I

Herren I

Hinrunde

Bilanzen: (1) Matejka 3:13, (2) Eckmann 9:9, (3) Streicher 3:3, (4) Heow 7:5, (5) Senscheid 10:6, (6) Weinand 10:3, Sonstige 4:6, Doppel: 10:19

Die 1. Herrenmannschaft belegte zur Halbzeit der Spielzeit 2017/18 mit 8:10 Spielen den 7. Tabellenplatz in der Oberliga Südwest. Von den direkten Abstiegsplätze, Heusweiler (2:16) und Grenzau II (1:17), hatte man sich deutlich entfernt. Um die Relegationsplätze sollte noch gestritten werden.

Neuzugang Kamil Matejka agiert in der neuen Spielklasse zunächst unglücklich, ließ aber Steigerungen erkennen. Man baute auf ihn und stand hinter ihm. Eine sehr gute Hinrunde spielte Kevin Eckmann. Er bewies eindrucksvoll, dass er in der Oberliga, vorderes Paarkreuz, bestehen kann. Auch die sonstigen Akteure stellten ihr tolles Leistungsvermögen unter Beweis. Eine sehr gut harmonierenden Team, ein Aushängeschild für den VfR Simmern/Tischtennis.

In der Rückrunde galt es, weiterhin kontinuierlich zu punkten und den gesicherten Mittelfeldplatz zu stärken.

Rückrunde

Bilanzen: (1) Eckmann 12:6, (2) Matejka 9:8, (3) Heow 9:3, (4) Streicher 5:1, (5) Weinand 11:4 (6), Senscheid 9:3, Sonstige 2:11, Doppel: 14:16

Mit einem Spielverhältnis von 12:6 absolvierte das Team eine eindrucksvolle Rückrunde. Kevin Eckmann avancierte zur eindeutigen Nummer 1. Mit 2.116 TTR-Punkte nach Beendigung des letzten Meisterschaftsspiels und 215. Der Deutschen Rangliste gilt er als erfolgreichstes Simmerner „Eigengewächs“. Kamil Matejka konnte sich in der Rückrunde erheblich steigern und diese im vorderen Paarkreuz positiv abschließen. Colin Heow, Moritz Weinand,  Mannschaftsführer Lucas Senscheid und Ersatzspieler Markus Streicher überzeugten in der Rückrunde allesamt und stellten ihre Spielstärke eindrucksvoll unter Beweis.

Mit 20:16 Punkten und 127:116 Spielen belegte das Team den abschließenden 5. Tabellenplatz. Das Saisonziel Klassenerhalt wurde abermals eindrucksvoll und ohne abschließende Zitterpartien erreicht.

Colin Heow verlässt den VfR Simmern aus sportlichen und beruflichen Gründen auf eigenen Wunsch. Für sein 15-jähriges Engagement für den Verein in Spieler- und Trainertätigkeit wurde ihm herzlich gedankt. Er wird ersetzt durch Neuzugang Tobias Braun vom TTC Wirges.

Bilanzen: Eckmann 21:15, Matejka 12:21, Heow 16:8, Streicher 8:4, Weinand 21:7, Senscheid 19:9, Sonstige 6:17, Doppel: 24:35

 

Ausblick

(Lucas Senscheid)

Die wohl größte Veränderung ist der Abgang von Colin Heow. Mit ihm verlieren wir natürlich einen extrem wichtigen Spieler, haben uns aber mit Tobias Braun recht gut verstärkt. Er passt gut in die Mannschaft und hat spielerisch noch viel Potenzial.

Ich denke, dass wir diese Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden, da die Liga vermeintlich schwächer ist als im Vorjahr. Das liegt vor allem daran, dass einige Mannschaften noch relativ kurzfristig zurückgezogen haben und es deshalb doch nur 10 Teams gibt (anstatt 12, wie angedacht). Daher ist das primäre Ziel zwar noch immer der direkte Klassenerhalt, allerdings traue ich uns zu, den Deckel früher in der Saison drauf zu machen und nicht bis zuletzt zittern zu müssen.

Um die Meisterschaft kann man nur mitspielen, wenn man konstant sehr gute Ergebnisse abliefert. Dass wir jedes Team schlagen können, haben wir in den letzten Jahren schon mehrfach gezeigt. Allerdings glaube ich, dass uns dies über die ganze Saison nicht immer gelingen wird. Bei einer perfekten Saison sehe ich uns unter den ersten 3 Teams.

Zuerst müssen wir schauen, dass wir als Team gut zusammenfinden und den Wechsel von Colin Heow mit Tobi Braun kompensieren (vor allem, was die Doppel angeht, aber auch die Trainerqualitäten von Colin Heow). Darüber hinaus hat Kevin Eckmann letztes Jahr eine unfassbare Bilanz gespielt, die nicht zweifelsohne so einfach wiederholt werden kann.

Außerdem steht uns Moritz Weinand zu Saisonbeginn leider noch nicht zur Verfügung, da er noch in Südamerika unterwegs ist, sodass wir die ersten zwei Spiele bereits mit Ersatz spielen müssen.

Ich denke es ist am wichtigsten, dass wir gut in die Saison starten und einen guten Lauf für weitere Spiele mitnehmen können. Das hat uns in den letzten Jahren immer sehr geholfen, da wir dann in der Folge vermeintlich stärkere Gegner schlagen konnten.