Herren I

Rückblick

Nach Abbruch der Saison 2020/21 aufgrund der Pandemie hatte das Team sechs von zehn Meisterschaftsspielen absolviert. Die ersten vier Spiele verliefen enorm erfolgreich: 7:5 gegen Worms-Horchheim, 10:2 gegen Mainz-Finthen, gar 12:0 gegen Frei-Laubersheim und 8:4 gegen Mainz-Finthen II. Nach dem zwischenzeitlichen vorderen Tabellenplatz folgten zwei Niederlagen gegen die Meisterschaftsfavoriten Trier-Zewen (4:8) und Mainz 05 III (2:10). Man lag dennoch gut im Rennen und das ausgegebene Saisonziel des vorderen Mittelfeldplatzes hatte sich als realistische Einschätzung erwiesen.

Es war die erste Saison im neuen Modus ohne Doppel (der Pandemie geschuldet) und dem Ausspielen aller Einzel, auch wenn der entscheidende 7. Siegpunkt bereits erreicht war. Eine angenehme Lösung, gerade für das mittlere und besonders das hintere Paarkreuz, denn allen Akteuren sind zwei Einzelmatches gewährleistet.

Im vorderen Paarkreuz löste Markus Streicher sein Versprechen ein, wieder häufiger an der Tischtennisplatte zu agieren. Bei vier Einsätzen kam er auf ein beachtliches Spielverhältnis von 6:2 (Siege: Niederlagen). Damit belegte er mit 2005 TTR-Punkten auch den VfR-Spitzenplatz in der Einzelwertung. Justin Seckler bewies mit 7:5 Spielen, dass er in der Verbandsoberliga vorn bestens bestehen kann. Gegen die Brett-1-Spieler siegte er bei sechs Spielen viermal. Alle sechs Meisterschaftsspiele absolvierten Justin Seckler, Joachim Baustert und Arvid Kammann. Mannschaftssenior Joachim Baustert überzeugte mit 8:4 Spielen (3:1 vorn, 5:3 Mitte) ebenso wie Mannschaftsjüngster Enrico Liesenfeld mit 6:4 Spielen im mittleren Paarkreuz.

Wough. Arvid Kammann überraschte mit 10:2 Spielen (3:1 Mitte, 7:1 hinten). Mit Tobias Henrich bildete (5:3) bildete er ein recht stabilen hinteren Paarkreuz.

In der Reserve konnte man nicht wirklich überzeugen. Manuel Lohmann 0:2, Lennart Kammann 0:4, Julio Perez Rua 0:2, Zoltan Katona 1:1.

Summe: 43:29 Siege/Niederlagen

 

Ausblick

Die letzte Saison hat gezeigt, dass die Mannschaft gut in die Verbandsoberliga Rheinland-Rheinhessen passt. Nun erscheint die Liga nochmals verstärkt. Deshalb war klar, dass auf einen möglichen Aufstieg in die Oberliga Südwest verzichtet wird.

Wie letzte Saison, gilt der 4. Tabellenplatz als Zielsetzung. Die Meisterschaft oder der Aufstieg sind kein Thema.

Bonus: Die Mannschaft hat sich mit Neuzugang Holger Schwierz verstärkt. Er verfügt über langjährige Oberliga- und Verbandsoberligaerfahrung. Sein TTR-Wert lässt auf eine ausgeglichene bis positive Bilanz in der Mitte hoffen.

Die bevorzugte Aufstellung lautet: Markus Streicher, Justin Seckler, Joachim Baustert, Holger Schwierz, Enrico Liesenfeld und Arvid Kammann. Da fraglich ist, ob die Akteuren Streicher und Schwierz sämtliche Spiele absolvieren können, stehen Manuel Lohmann, Tobias Henrich, Sacha Mayer und Lennart Kammann als leistungsstarke Reserve bereit, die im hinteren Paarkreuz fraglos punkten können.

Es wäre wichtig, dass man nach dem langen Lockdown erfolgreich startet. Dies gelang bereits in der letzten Saison 2020/21, die nach sechs Spielen abgebrochen wurde. Man ist zuversichtlich. Die Akteure freuen sich, endlich wieder spielen zu dürfen. Man hofft nach 2019/20 und 2020/21 auf eine vollständige Spielzeit. Doch gerade wegen der nicht auszuschließenden Gefahr eines erneuten Abbruchs, ist es besonders wichtig, jedes Spiel einzeln motiviert anzugehen und von Anfang an Vollgas zu geben.

Baustert und Schwierz, Jahrgang 1971, Liesenfeld und Seckler, Jahrgang 2003 bzw. 2002. Das sind Generationsunterschiede. Doch es harmoniert hervorragend. Bereits die Vorsaison hat es gezeigt und ein Vorbereitungsspiel gegen Dichtelbach konnte mit 15:1 gewonnen werden. Im Training und bei Spielen profitieren die Jüngeren von der Erfahrung der Älteren und die Älteren vom Ehrgeit der Jüngeren.

(v.l.) Holger Schwierz, Markus Streicher, Justin Seckler, Enrico Liesenfeld, Joachim Baustert, Arvid Kammann

im Team: Lucas Senscheid, Manuel Lohmann, Tobias Henrich, Sascha Mayer, Lennart Kammann